Ausstellung „Unter Druck – Politische Plakate 1918–1933“ mit der 10f

Am 26. März 2026 hat die Klasse 10f die Plakatausstellung „Unter Druck – Politische Plakate 1918–1933“ im Museum Wiesbaden besucht. Die Schau thematisiert, wie Plakate nach dem Ersten Weltkrieg von emotionaler Ansprache bis hin zur Manipulation genutzt wurden (z. B. durch das Bild des „Schattenfeindes“).

Es gab drei Räume, in denen wir eine Führung bekommen haben; sie zeigten jeweils Plakate aus verschiedenen „Epochen“: über die Jahre 1918–1920, die „Goldenen Zwanziger“ sowie das Ende der 1920er und den Anfang der 1930er Jahre. Dargestellt wurde, wie sich die Parteien selbst bewarben und worin sie sich unterschieden, also wen sie mit den Plakaten ansprachen. Im Gegensatz zu der Zeit davor wurden ab Ende 1918 auch Frauen angesprochen, da sie nun wählen durften.

Außerdem haben wir uns Litfaßsäulen angesehen, also Säulen, die mit Reklamepostern geschmückt sind. Wir konzentrierten uns darauf, wie bis zu Hitlers Ernennung zum Reichskanzler und dem Ende der Weimarer Republik die „Feinde“ der verschiedenen Parteien dargestellt wurden. So waren die Plakate im Jahr 1933 zum Beispiel deutlich aggressiver als in den „Goldenen Zwanzigern“.

Zusammenfassend haben wir etwas über die deutsche Geschichte gelernt und darüber, wie selbst heute ein solch abrupter politischer Wechsel passieren kann.

Leonie Mahlerwein &
Mia Weidenauer, 10f